Erdungsanlagen

Grundlage für wirksamen Blitzschutz und elektrische Sicherheit

Eine normgerechte Erdungsanlage ist die Basis jedes Blitzschutz- und Elektroinstallationssystems. Wir planen, installieren und prüfen Erdungsanlagen nach DIN EN 62305 und DIN 18014 – zuverlässig dokumentiert und perfekt auf Ihr Bauprojekt abgestimmt.

VDB zertifizierte Blitzschutzfachkraft teuto

Ihr Spezialist für Erdungsanlagen

Individuelle Lösungen für Neubau und Bestand

Ob Neubau, Sanierung oder Nachrüstung: Eine fachgerecht ausgeführte Erdungsanlage sorgt dafür, dass Blitzströme, Fehlerströme und Überspannungen zuverlässig in den Boden abgeleitet werden.

Damit bildet sie die Grundlage für den Potentialausgleich im gesamten Gebäude und ist unverzichtbar für die Funktion von Blitzschutzsystemen, FI-Schutzschaltern und der allgemeinen elektrischen Sicherheit. Schon in der Bauphase eines Neubaus empfiehlt sich die Integration eines Fundamenterders, da er kostengünstig, langlebig und wartungsarm ist. Bei Bestandsgebäuden setzen wir auf Ringerder oder Tiefenerder, die nachträglich installiert werden können und auch bei schwierigen Bodenverhältnissen zuverlässig arbeiten.

Jede Erdungsanlage wird von uns individuell nach den baulichen Gegebenheiten, der Bodenbeschaffenheit und den normativen Anforderungen (DIN EN 62305 und DIN 18014) geplant und umgesetzt. So stellen wir sicher, dass Ihr Gebäude dauerhaft geschützt ist – technisch zuverlässig, rechtlich abgesichert und zukunftssicher.

Inhaltsverzeichnis

erdungsanlage leistung

Warum sind Erdungsanlagen so wichtig?

Sicherheit beginnt unter der Erde

Eine Erdungsanlage ist die feste Verbindung zwischen einem Gebäude und dem Erdreich und bildet das unsichtbare Fundament der elektrischen Sicherheit. Sie besteht aus leitfähigen Bauteilen, die entweder direkt in die Bodenplatte eingebaut werden (Fundamenterder) oder im Erdreich rund um das Gebäude verlaufen. So entsteht eine dauerhafte Kontaktfläche zwischen Haus und Erde.

Im Neubau ist die Erdungsanlage in Form eines Fundamenterders nach DIN 18014 verpflichtend. Bei Bestandsgebäuden lässt sie sich durch einen Ringerder, Tiefenerder oder Strahlenerder nachrüsten. Welche Bauform gewählt wird, hängt von den baulichen Gegebenheiten und den Bodenverhältnissen ab.

Damit bildet die Erdungsanlage die Grundlage für Potenzialausgleich, Blitzschutz und eine sichere Elektroinstallation. Ohne sie wäre ein zuverlässiger Schutz von Mensch, Gebäude und Technik nicht möglich.

Aufgaben und Funktionen einer Erdungsanlage

Erdungsanlagen übernehmen zentrale Aufgaben für die elektrische Sicherheit eines Gebäudes.
Durch kontrollierte Ableitung von Strömen aus Blitzeinschlägen, Kurzschlüssen oder Doppelerdschlüssen werden gefährliche Überspannungen reduziert.
So bleiben Menschen und elektrische Anlagen zuverlässig geschützt.

 

Darüber hinaus sorgt die Erdungsanlage für ein stabiles Referenzpotenzial – also einen gemeinsamen „Nullpunkt“, auf den sich alle elektrischen Anlagen und Betriebsmittel beziehen. Durch diesen Potenzialausgleich werden gefährliche Spannungsunterschiede zwischen metallischen Teilen verhindert. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Funktionsfähigkeit der gesamten Elektroinstallation.

Zusammengefasst erfüllt die Erdungsanlage drei Kernfunktionen: Sie schützt Menschen vor Stromschlägen, bewahrt Gebäude und Technik vor Schäden und stellt ein einheitliches Betriebspotenzial bereit. Damit ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil für Sicherheit, Blitzschutz und störungsfreien Betrieb moderner Gebäude.

Ablauf eines Blitzschutzprojektes

Vom ersten Entwurf bis zur fertigen Dokumentation

1. Planung und Risikoanalyse

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme Ihres Gebäudes.
Bei Bedarf führen wir eine Risikoanalyse nach DIN EN 62305-2 durch, um den Schutzbedarf objektiv zu bewerten und die passende Blitzschutzklasse festzulegen.
Auf dieser Grundlage entsteht ein vollständiges Schutzkonzept mit CAD-Planung, in dem alle Fangeinrichtungen, Ableitungen und Erdungsanschlüsse exakt dargestellt sind.
So ist von Beginn an klar, welche Maßnahmen technisch und wirtschaftlich sinnvoll sind, um Ihr Gebäude zuverlässig zu schützen.

2. Angebotserstellung

Auf Basis der erstellten Planung erhalten Sie ein detailliertes und transparentes Angebot, in dem alle Leistungen, Materialien und Kosten klar aufgeführt sind.
Durch unsere kostenlose CAD-Vorplanung sehen Sie bereits vor Auftragserteilung, wie das Blitzschutzsystem auf Ihrem Gebäude umgesetzt wird – inklusive aller technischen Details und Anschlussstellen.
So haben Sie volle Kostensicherheit und können unsere Lösung mit Alternativangeboten vergleichen.

3. Installation und Montage

Unsere VDB-zertifizierten Blitzschutz-Fachkräfte übernehmen die fachgerechte Umsetzung des Projekts.
Alle Komponenten – Fangeinrichtungen, Ableitungen und Erdungsanlagen – werden exakt nach Plan montiert, auf Normkonformität geprüft und sauber dokumentiert.
Egal ob Einfamilienhaus, Gewerbeobjekt oder Industrieanlage – wir garantieren eine langlebige, sichere und normgerechte Ausführung nach DIN EN 62305-3.

4. Wartung und Dokumentation

Nach Abschluss der Arbeiten erhalten Sie eine vollständige Projektdokumentation mit Revisionsplänen, Leitungsverläufen, Anschlussstellen sowie einem Prüfbericht mit allen Mess- und Prüfergebnissen.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen alle Unterlagen auch digital als Prüfbuch zur Verfügung.
Diese Transparenz ermöglicht die rechtssichere Nachweisführung gegenüber Behörden und Versicherungen – und erleichtert künftige Prüfungen, Wartungen oder Erweiterungen Ihrer Blitzschutzanlage.

Arten von Erdungsanlagen

Wie eine Erdungsanlage ausgeführt wird, hängt von den baulichen Gegebenheiten und Bodenverhältnissen ab.

Je nach Gebäudeart und Bodenbeschaffenheit kommen verschiedene Erdungsarten zum Einsatz. Auswahl der Erdungsart hängt von Gebäudeart und Bodenbeschaffenheit ab:

 

  • Fundamenterder:

    • wird in Neubauten direkt im Betonfundament verlegt

    • bietet eine besonders langlebige und dauerhafte Lösung

  • Ringerder:

    • wird um das Gebäude herum im Erdreich installiert

    • wird häufig bei Bestandsgebäuden als Nachrüstung eingesetzt

  • Tiefenerder:

    • sind lange Erdungsstäbe, die tief in den Boden eingebracht werden

    • geeignet für schlecht leitfähige Böden

    • sinnvoll, wenn wenig Platz vorhanden ist

  • Alle Erdungsarten:

    • müssen normgerecht geplant, ausgeführt und geprüft werden

    • nur so ist die zuverlässige Funktion dauerhaft gewährleistet

Materialien und Komponenten

Damit eine Erdungsanlage über Jahrzehnte sicher funktioniert, spielt die Materialwahl eine zentrale Rolle. Besonders bewährt haben sich nichtrostender Edelstahl (z. B. V4A) und Kupferleiter, weil sie auch in feuchtem oder aggressivem Erdreich korrosionsbeständig bleiben. Auch feuerverzinkter Stahl wird eingesetzt – vor allem beim Fundamenterder im Beton oder im Erdreich mit günstigen Bodenbedingungen.

Zu einer kompletten Erdungsanlage gehören neben den eigentlichen Erdern auch Anschlussfahnen, Klemmen und Erdungsbänder. Sie stellen die Verbindung zwischen Erdung, Potenzialausgleich und Blitzschutzsystem her. Gerade im Blitzschutzfall müssen diese Bauteile enorme Ströme und mechanische Kräfte aushalten – deshalb ist Qualität hier entscheidend.

Die richtige Kombination von Werkstoffen und Komponenten sorgt dafür, dass die Erdungsanlage nicht nur heute funktioniert, sondern auch noch in vielen Jahrzehnten zuverlässig schützt.

Jetzt Erdungsanlage planen lassen

Beratung, Installation & Dokumentation aus einer Hand

Sie möchten Ihre Immobilie oder Ihr Bauprojekt mit einer sicheren Erdungsanlage ausstatten? Wir übernehmen Planung, Installation und Prüfung – nach allen geltenden Normen, mit vollständiger Dokumentation und persönlichem Ansprechpartner. Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot mit kostenloser Beratung an.

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Einblicke unserer Arbeit

Hier sehen Sie Beispiele aus unserer täglichen Arbeit

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu Erdungsanlagen

Ja. Für Neubauten ist eine Erdungsanlage nach DIN 18014
vorgeschrieben, meist als Fundamenterder im Beton.
Bei Bestandsgebäuden ist eine Nachrüstung dringend zu empfehlen – sie ist die Voraussetzung für einen sicheren äußeren Blitzschutz und den Potenzialausgleich im Gebäude.

Der Fundamenterder wird nach der DIN 18014 ausgeführt. Diese Norm regelt Material, Verlegung, Anschlussfahnen und Dokumentation.
Für Blitzschutzsysteme ist zusätzlich die DIN EN 62305 maßgeblich.
Wir planen und dokumentieren jede Anlage vollständig nach beiden Normen – transparent und nachvollziehbar.

Ja, eine Erdungsanlage kann jederzeit nachträglich installiert werden –

beispielsweise durch einen Ringerder oder Tiefenerder.

Das ist besonders sinnvoll bei älteren Gebäuden ohne Fundamenterder oder wenn der Blitzschutz erweitert werden soll.
Wir prüfen die Bodenverhältnisse und wählen die passende Erdungsart für Ihr Objekt.

Die Prüfung erfolgt durch eine Messung des Erdungswiderstands und eine Sichtprüfung aller Verbindungen – dokumentiert in einem Prüfprotokoll nach DIN 18014.
Im Rahmen der Wartung und Prüfung
messen wir Ihre Anlage regelmäßig und stellen Ihnen auf Wunsch ein digitales Prüfbuch bereit.

Für langlebige Erdungsanlagen kommen nichtrostender Edelstahl (V4A), Kupfer oder feuerverzinkter Stahl zum Einsatz – je nach Bodenverhältnissen und Normvorgabe.
Wir beraten Sie individuell zur optimalen Materialwahl und kombinieren die Erdung mit dem Blitzschutzsystem
Ihres Gebäudes.

Ein Fundamenterder ist kostengünstig, wartungsarm und wird direkt beim Betonieren verlegt – dadurch ist er dauerhaft geschützt und besonders langlebig.

Er bildet die ideale Grundlage für den äußeren Blitzschutz und den inneren Potenzialausgleich.

Wir übernehmen die fachgerechte Planung, Installation und Messung schon während der Bauphase.

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So einfach geht es!

1

Formular ausfüllen – Tragen Sie Ihre Kontakt- und Adressdaten ein.

 
2

Rückruf erhalten – Wir melden uns zeitnah per Telefon oder Email für ein Erstgespräch bei Ihnen.

 
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